Bereits Mitte der fünfziger Jahre brachte der damalige Renault-Vorstand Pierre Dreyfus die Idee eines praktischen Kompaktwagens ins Gespräch. Zunächst wurde der Wagen als „Projekt 112“ genannt.
Die Voraussetzungen für dieses neue Modell waren, dass er aussen nicht zu gross sein dürfe, innen jedoch möglichst viel variablen Raum bietet. Vier Türen waren ein Muss und noch dazu eine grosse Heckklappe. Auf schlechten Strassen sollte das Auto ebenfalls unterwegs sein können.
1961 wurde der R4 auf der International Automobil-Ausstellung in Frankfurt/Main vorgestellt. Es war ein Auto, dem man beim ersten Blick ansah wie praktisch er ist. Auf jegliche Design-Spielereien wurde verzichtet. Demnach waren die Betrachter nicht gerade begeistert. Die Zeitschrift „Auto Motor und Sport“ meinte dazu, so ein Wagen werde sich in Deutschland niemals gut verkaufen. Andere meinten, dass dieser Renault wohl die höchste Evolutionsstufe des Regenschirms sei. Doch da sollten sich die Menschen noch täuschen








